Förderpreis 2012 HSBC
VDI nachrichten - GründerLounge
HSBC Trinkaus fördert Gründungsprojekte von Migranten
6.2.2012 - HSBC Trinkaus hat dem Integrationsprojekt „Migranten werden Unternehmer“ in Frankfurt einen Förderpreis in Höhe von 5000 Euro überreicht. Jedes Jahr stimmen die Mitarbeiter des Bankhauses über die Förderung eines sozialen Projekts ab, bei dem Beschäftigte persönlich engagiert sind. Dieses Jahr fiel die Wahl aus einer Vielzahl von Vorschlägen mehrheitlich auf das Projekt „Migranten werden Unternehmer“, bei dem Bernd Crusius, Leiter des Bereichs Vermögende Privatkunden Frankfurt, ehrenamtlich tätig ist.
Das Projekt vermittelt im Rahmen von Schulungen und in persönlichen Einzelgesprächen ausländischen Mitbürgern alle notwendigen Kenntnisse für die Existenzgründung – vom Businessplan bis zum Marketingkonzept. Auch nach den Schulungen werden die zukünftigen Unternehmer ein Jahr lang durch Experten des Projektpartners „Die Wirtschaftspaten e.V.“ weiter betreut und unterstützt. Übergeben wurde der Förderpreis am Montag in der Frankfurter Niederlassung von HSBC Trinkaus von Andreas Schmitz (Foto), dem Vorstandssprecher der Bank. (ps)
Datum: 06. 02. 2012
Quelle: www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/startzeit/article.asp
Land fördert Migranten, die Unternehmer werden wollen
am 06.02.2012 Die hessische Landesregierung will Migranten weiterhin bei der Existenzgründung als Unternehmer helfen. Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) zog am Montag in Frankfurt am Main eine positive Bilanz des Projekts 'Migranten werden Unternehmer', mit dem seit September 2010 insgesamt 53 Teilnehmer aus 28 Nationen gefördert wurden.
Frankfurt/Main (dapd-hes). Nach Hahns Angaben stammt die Mehrheit von ihnen aus Osteuropa, einige kamen aber auch aus Afghanistan, Eritrea, Iran oder Thailand.
Anlass der Bilanz war die Entscheidung des Bankhauses HSBC Trinkaus, dem Projekt einen Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Hahn wies darauf hin, dass es Ausländer oftmals schwer hätten, den Weg in die Selbstständigkeit zu finden, weil dies etwa an Sprachbarrieren oder einem Businessplan scheitere. Dem wirkten bei dem von der Peter- Fuld-Stiftung geförderten Projekt ehemalige Unternehmer und Führungskräfte mit Workshops und Beratung entgegen.
dapd
Datum: 06. 02. 2012
Quelle: www.trading-house.net/news/politik/land-foerdert-migranten-die-unternehmer- werden-wollen-22780035.html
Auszeichnung September 2011 Deutschland-Land der Ideen "Ausgewählter Ort"
Projekt «Migranten werden Unternehmer» ausgezeichnet
Frankfurt a.M. (epd). Das Integrationsprojekt «Migranten werden Unternehmer» ist am 22. September in Frankfurt am Main von der Standortinitiative «Deutschland - Land der Ideen» als «Ausgewählter Ort 2011» ausgezeichnet worden. Das Projekt der Peter-Fuld-Stiftung, der Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt und des Vereins «Die Wirtschaftspaten» habe die Jury durch seinen Einfallsreichtum und seine Innovationskraft überzeugt, sagte Emanuel von Bodman von «Land der Ideen» bei der Preisverleihung. Insgesamt hätten sich in diesem Jahr mehr als 2.600 Projekte darum beworben, einer von 365 ausgewählten Orten zu sein. Seit 2006 seien rund 2.000 Projekte von der gemeinsamen Initiative von Bundesregierung und Deutscher Wirtschaft ausgezeichnet worden.
Der Vorstandsvorsitzende der Fuld-Stiftung, Horst Hupke, kündigte bei der Preisverleihung eine Verlängerung des Integrationsprojekts um zwölf bis 18 Monate an. «Es ist kein Strohfeuer, sondern ein Leuchtturm und soll deswegen fortgeführt werden.» Die Stiftung unterstütze seit 40 Jahren erfolgreich Menschen in der Ausbildung und im Studium, die wie Stiftungsgründer Peter Fuld (1921-1962), Sohn eines jüdischen Kaufmanns und einer christlichen Mutter, unter ihrer Herkunft litten.
Das Integrationsprojekt war im Herbst 2010 mit einem Kapital von 10.000 Euro gestartet worden und sollte ursprünglich Mitte dieses Jahres auslaufen. Es will Migranten bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Schirmherr ist der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP).
Das Projekt sei im Technologie- und Gründerzentrum Hanau angesiedelt, erläuterte Jürgen Pöttker, Vorstandsvorsitzender des Vereins «Die Wirtschaftspaten», der finanziell schwachen oder mittellosen Existenzgründern seit 2002 hilft, ein Unternehmen aufzubauen. In zweitägigen Schulungen vermittelten etwa acht bis zehn Experten des Vereins, ehemalige Führungskräfte aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen, den Unternehmensgründern unentgeltlich die notwendigen Kenntnisse und stünden im Anschluss noch ein Jahr als Berater zur Verfügung.
Bisher seien 43 Jungunternehmer gefördert worden, die aus 23 Nationen stammten, sagte Pöttker. Darunter seien 27 Frauen gewesen. In den Genuss der Förderung kamen etwa die in Kasachstan geborene Anna Schwarz und der Iraner Babak Norooz. Die Diplom-Ingenieurin Schwarz hat 2010 mit einem Partner in Erzhausen bei Darmstadt die Firma «Danto. Invention» gegründet, die Leichtbau-Konzepte für Faser-Kunststoff-Verbund-Teile liefert. Norooz leitet das Unternehmen «Nowaste» in Hanau, das Trinkbecher vertreibt, die aus 100 Prozent natürlichen Rohstoffen hergestellt wurden.
Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa 23.03.2011
23.02.2011 - Pressemitteilung
Integrationsminister besucht Projekt Migranten werden Unternehmer
Jörg-Uwe Hahn: „Projekte wie diese sichern Erfolge auf vielen Ebenen“
Der Hessische Integrationsminister besuchte heute das Projekt Migranten werden Unternehmer im Technologiezentrum Hanau. „Demografie und Integration gehören zu den Zukunftsaufgaben unserer Zeit. Es ist deshalb zu begrüßen, dass sich die Projektväter- und Mütter nicht nur mit einer besseren Integration zufrieden geben wollen, sondern gleichzeitig Hilfe zur Selbstständigkeit als Unternehmer leisten“, so Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn.
„Migranten verfügen häufig über besondere Erfahrungen, andere Perspektiven, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Dies für unsere Gesellschaft nutzbar zu machen, ist ein Stück Zukunftsgestaltung“, so Jörg-Uwe Hahn weiter.
„Unternehmer müssen nicht nur kluge Ideen haben, sie müssen Behördengänge absolvieren, Steuerangelegenheiten regeln und Businesspläne zur Finanzierung erstellen. Dies alles kostet Kraft, Ausdauer und ist für Menschen mit Migrationshintergrund oft mit größeren Hürden verbunden. Durch die Kooperationspartner dieses Projektes werden die Teilnehmer durch erfahrende Wirtschaftspaten beraten und unterstützt. Die Verbindung des konkret Nützlichen mit dem Thema Integration ist das, was schon die Jury des Hessischen Integrationspreises im vergangen Jahr überzeugt hat“, so Jörg-Uwe Hahn.
Ziel des Projekts Migranten werden Unternehmer ist es, Menschen mit Migrationshintergrund im Großraum Frankfurt Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Migranten mit einer Geschäftsidee soll eine qualifizierte Existenzgründung ermöglicht werden. Die ehemaligen Führungskräfte der Wirtschaftspaten e. V. beraten interessierte Migranten in einer Businessplan-Schulung und stehen auch im Anschluss ein Jahr lang bei individuellen Fragen rund um die Selbstständigkeit mit Rat und Tat zur Seite.
Dem Projekt Migranten werden Unternehmer wurde im vergangen Jahr der Sonderpreis im Rahmen des Hessischen Integrationspreises verliehen.
Die Peter Fuld Stiftung und die HSBC Trinkaus übernehmen die durch das Projekt entstehenden Kosten während der Wirtschaftspaten e. V. die Migranten fachlich bei der Existenzgründung unterstützend beraten. Weitere Projektbeteiligte sind das IHK Forum Rhein-Main, das Technologie- und Gründerzentrum Hanau und die Gesellschaft für Wirtschaftskunde.
Pressestelle: Ministerium der Justiz, für Integration und Europa Pressesprecherin: i.V. René Brosius-Linke
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