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Schülerförderung

Als Ende der siebziger Jahre die ersten Aussiedlerströme aus der Sowjetunion, Rumänien und Polen nach Deutschland kamen, wurden diese Jugendlichen mit einer für sie mehr oder weniger fremden Kultur konfrontiert. Dementsprechend groß waren die Defizite im Wissensstand.

Durch die Finanzierung von Nachhilfeunterricht ermöglichte die Stiftung eine schnelle Integration in Schule und Gesellschaft, verbunden mit meist guten Schulabschlüssen.

Ende der achtziger Jahre wurden Flüchtlings- und Asylantenkinder in den Gruppenunterricht aufgenommen. Zunehmende Arbeitslosigkeit und sozialer Druck in Deutschland erzwangen nunmehr auch eine stärkere Beschäftigung mit deutschen Kindern. Seit 1993 konzentriert sich die Stiftung auf leistungsschwache Schülerinnen und Schüler an Frankfurter Schulen. Kennzeichnend für diese Schulen sind der hohe Migrantenanteil und geringe soziale Infrastrukturen. Die Auswahl der Frankfurter Schulen erfolgte grundsätzlich in Abstimmung mit dem Staatlichen und Städtischen Schulamt der Stadt Frankfurt.

Durch die Fördermaßnahmen hat  die Peter Fuld Stiftung Benachteiligungen und Diskriminierungen von Kindern und Jugendlichen in ihrem über 25jährigen Engagement ausgleichen und deren soziale Integration dauerhaft fördern. Zum Schuljahr 2017/2018 hat die Stiftung diese Förderung beendet.

Seit 2010 unterstützt die Peter Fuld Stiftung  zunehmend Schülerprojekte , die sich mit gezielten aktuellen Problemfelder auseinander setzen.

Der Interkulturelle Dialog vermittelt die Grundlagen der Religionen (Schüler der 6.-8- Kl.) und soll zum Verständnis des Fremden beitragen.

Die TalenteWerkstatt bietet den angehenden Schulabgängern ( 7./8. Kl) eine fundierte Kompetenzfeststellung für die zukünftigen Bewerbungen.

FFM stellt die Übergangsbegleitung von 4. Klässlern in die weitergehende Schule durch angehende Lehramtskandidaten sicher.

Das Mädchenbüro Milena gibt den geflüchteten Mädchen einen geschützten Raum zum Lernen und Arbeiten.

 

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