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Seit mehr als 10 Jahren unterstützt die Peter Fuld Stiftung das ffm Projekt- Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen an entscheiden Schnittstellen ihres Bildungsverlaufs

Ein Projekt  der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Peter Fuld Stiftung und weiteren Kooperationspartnern.

Die  Übergangsbegleitung an den Schnittstellen der schulischen Laufbahn eines jeden Schülers und Jugendlichen wurde mit dem Schuljahr 2014/2015 begonnen und in den weiteren Schuljahren fortgesetzt. Die Einzelbetreunung steht hierbei im Vordergrund. Weitere Kooperationspartner sind die randstad stiftung und die Stiftung Citoyen.

ffm richtet sich nicht nur an Migrantenkinder der Klassenstufen vier bis sechs aus verschiedenen  Frankfurter Brennpunktstadtteilen, sondern auch an deutsche Schüler. Die jenigen, die Sprachschwierigkeiten in Deutsch haben und fachliche Unterstützung für ihren schulischen Erfolg benötigen, werden in Kleingruppen gezielt gefördert. Die Förderkurse erteilen Studierende der Universität Frankfurt, die meist selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Kurse sind für die Schüler unentgeltlich.

Es hat sich seit 2005 gezeigt, dass der größte Förderbedarf im Übergang auf die weitergehende Schule und auf dem Weg zum Schulabschluss liegt. Dieser Erkenntnis wird  in der dritten Phase besonderst Rechnung getragen. Die Grundschüler erhalten eine pädagogische Begleitung von der 4. Klasse bis zur 6. Klasse.  Jugendlichen der 9. und 10. Klasse  bietet ffm eine gezielte sprachliche und fachliche Förderung, um sie auf dem Weg zum Schulabschluss und in den Übergang in die Berufswelt zu stärken.  Sechs Grundschulen und weitergehende Schulen in den Stadtteilen Gallus, Griesheim, Nied, Rödelheim und Sossenheim sind Schulpartner in diesem Projekt.

Im Rahmen der Alltagsbegleitung von Flüchtlingen wurde aktuell eine Kooperation mit dem Anna-Freud Institut eingegangen, um die Studierenden selbst oder die Betreuten die Möglichkeit zu geben zwei Psychotherapeutinnen bei Krisen ansprechen zu können. Fortbildungen werden den Studierenden im Rahmen des ffm Projektes immer im Vorfeld angeboten ( Flucht, Migration und Trauma) .
 

Die Erfahrungen, die die Studierenden selbst hinsichtlich individualisierter Förderkonzepte und den Möglichkeiten und Grenzen kompensatorischer Unterstützung in den Bereichen Schriftsprache und Mathematik sammeln konnten, tragen maßgeblich zu ihrer beruflichen Kompetenzerweiterung bei. Aus den Abschlussarbeiten der Studierenden ist dies zu ersehen. 

Nicht nur die Schüler profitieren, auch die Studierenden !

Im Jahr 2005 startete ffm als Modellprojekt an vier Schulen; ursprünglich auf eine Initiative  der Stiftung Mercator . Im Zuge der Verstetigung des Projektes konnte ab 2008 das Staatliche und 2010 das Städtische Schulamt Frankfurt als Partner gewonnen werden. Nach dem Ausscheiden der Gemeinnützigen Hertie Stiftung leistet die Crespo Foundation (2011) als Kooperationspartner einen großen Beitrag und gibt neue Impulse.

Projektleiter ist Herr Dr. Robert Bernhardt: r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de

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