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Stiftungszweck

In seinem Testament vom 11. Juli 1961 hatte Peter Fuld verfügt, dass sein Freund Philip H. Hartley einen bestimmten Teil des Nachlasses zugunsten von Jugendlichen in Deutschland verwenden soll, die einer Diskriminierung ausgesetzt sind.

Dr. Hartley entschloss sich, für die von Peter Fuld bestimmten Zwecke in Frankfurt eine selbständige, gemeinnützige und privatrechtliche Stiftung deutschen Rechts mit dem Namen Peter Fuld Stiftung zu errichten. Nachdem er der Stiftung ihre Verfassung gegeben hatte, wurde das Stiftungsgeschäft am 20. Mai 1969 beurkundet. Am 6. August 1969 erfolgte die Genehmigung durch den Hessischen Minister des Innern, ab 1972 die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft durch das Finanzamt.

In der heutigen Siftungsverfassung ist der Stiftungszweck wie folgt festgelegt:

"Zweck der Stiftung ist es, Jugendliche in ihrer Erziehung und Ausbildung - auch durch ein Studium im In- und Ausland - durch eigene, unmittelbare Tätigkeit der Stiftung zu fördern, wobei vornehmlich Begabte und/oder solche Jugendliche zu bedenken sind, die unter ihrer Herkunft zu leiden haben."

Es besteht kein Anspruch auf Förderung, auch wenn alle Vergabevoraussetzungen erfüllt sind. Die Vergabegrundsätze sind geändert worden, so dass zur Zeit die Antragsteller ein Studium oder Ausbildung in Hessen absolvieren. Aufgrund der begrenzten Mittel entscheidet der Förderausschuss letzendlich wer ein Stipendium, eine Projektförderung oder einen anderen Zuschuss erhält. Seit dem Vorstandsbeschluss vom 7.9.2016 werden alle in Aussicht gestellten Mittel und zugesagten unter dem Vorbehalt erteilt, dass die Stiftung genügend Mittel zum Zeitpunkt des Abrufes  hat. In der Regel erfolgen die schriftlichen Zusagen im Anschluss des Bewerbungsverfahrens,d.h. im März und August 2018.

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