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Förderrichtlinien für Stipendien

Förderpolitik

Gemäß unserer Satzung kann die Stiftung Mittel für alle Bereiche der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen bereitstellen, wobei vornehmlich Begabte und/oder solche Jugendliche zu fördern sind, die unter ihrer Herkunft zu leiden haben. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Die Stiftung begrenzt ihre Förderung auf wechselnde Schwerpunkte und Projekte. Derzeit werden grundsätzlich folgende Bereiche gefördert:

1. Stipendien für Examenssemester und Begabte/ Promotionen und Jugendliche in Ausbildung, bevorzugt werden Antragsteller, die dies im Bundesland Hessen absolvieren.

2. Förderunterricht an Frankfurter Schulen wird nach 25 Jahren zum Schuljahr 2017/2018 eingestellt.

3. Projekte mit anderen gemeinnützigen Institutionen

Gefördert werden Jugendliche, die aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und/oder ihrer sozialen Umgebung unter ihrer Herkunft (Diskriminierung) zu leiden haben. Die finanzielle Bedürftigkeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist stets Voraussetzung einer Förderung.

Erststipendien für Examenssemester und Begabte

Die Stiftung vergibt Stipendien an Jugendliche zur Finanzierung des Studiums für folgende Bereiche:

a) Examenssemester (Bachelor/Master): Die Stiftung fördert Studenten und Studentinnen durch die Finanzierung von maximal vier Examenssemester, soweit diese aufgrund ihres sozialen Umfeldes und/oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit unter ihrer Herkunft zu leiden haben (Diskriminierung).

Außerdem muss der Abschluss des Examens aufgrund fehlender finanzieller Mittel gefährdet erscheinen (finanzielle Bedürftigkeit) sowie das bisherige Studium zielstrebig bestritten worden sein (Förderungswürdigkeit).

Zweitstudien werden nur in Ausnahmefällen vergeben. Stipendien können grundsätzlich nur vergeben werden, wenn die Regelstudienzeit nicht um mehr als 50 % bis zum Ablegen des Examens überschritten wird.

b) Begabten-/Promotionsstipendium: Die Stiftung vergibt von Zeit zu Zeit Stipendien an begabte Jugendliche, insbesondere idR einer Promotion für maximal sechs Semester, soweit deren finanzielle Mittel eine entsprechende Ausbildung nicht ermöglichen. Eine Diskriminierung muß im Einzelfall nicht gegeben sein.

Stipendien für Masterstudiengänge können im Einzelfall auch nach einer Erstförderung zum Bachelor gewährt werden.

Bei einem Begabten-/Master-/Promotionsstipendium werden 50% der Mittel grundsätzlich als unverzinsliches Darlehen gewährt. Das Darlehen ist beginnend mit dem achtundvierzigsten Monat nach der Beendigung der Fördermaßnahme in vier gleichen Raten zurückzuzahlen; d.h. ¼ nach 48 Monaten, ¼ nach 60 Monaten. ¼ nach 72 Monaten und ¼ nach 84 Monaten.

Antragsbearbeitung von Stipendien

a) Erstzusagen

Anträge für Stipendien werden von der  Geschäftsführerin  entgegengenommen und nach einer formalen Vorprüfung bezüglich der Voraussetzungen ( Jugendlicher, Diskriminierung, Förderungswürdigkeit/ Begabung, finanzielle Bedürftigkeit) zusammen mit einem Vorschlag über die Höhe der Unterstützung im Umlaufverfahren den Mitgliedern des Förderausschusses zur Entscheidung vorgelegt. Im August 2018 findet erstmalig eine persönliches Gespräch vor der Vergabe des Stipendiums statt. Die Erstzusage erfolgt für längstens 12 Monate.

b) Verlängerungsanträge

Über die einmalige (Examensstipendium) bzw. zweimalige Verlängerung (Begabten-/Promotionsstipendium) von je 12 Monaten entscheidet die Geschäftsführerin allein, wenn ihr die fortbestehende Förderungswürdigkeit und finanzielle Bedürftigkeit nachgewiesen wird. Die Geschäftsführerin entscheidet auch über eine Erhöhung oder Herabsetzung der Stipendien aufgrund geänderter finanzieller Verhältnisse, soweit bei der Ausbildung keine wesentlichen Änderungen eingetreten sind.

c) Sonstiges

Das Vergabeverfahren wird in 2019 am 1.12.2018 gestartet.

Sie können sich ab dem 1.12. 2018 bewerben und erhalten dann im März 2019 einen entgültigen Bescheid, ob Sie ein Stipendium erhalten. Zuvor findet  im März 2019 ein persönliches Kennenlernen mit den Kandidaten statt, die eine realistische Chance auf eine endgültige Zusage haben. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Ablehnende Bescheide werden nicht begründet.

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